Wie verwende ich das Buch

Florian Homm – Testimonial Deutsch

Florian Homm GebetEs vergeht kaum ein Tag, an dem ich mich nicht an die grausamsten 15 Monate meines Lebens erinnere. Ich hatte viel in meinem weltlichen Leben erreicht: Mit einem Vermögen von 600 Millionen Euro gehörte ich zu den reichsten Deutschen. Ich war zweifacher Harvard-Absolvent, mehrfach prämierter Investment-Manager, erfolgreicher Unternehmer, Junioren-Basketball-Nationalspieler, Botschafter für Liberia und UNESCO-Delegierter. Ich hatte siebenstellige Beträge für Ausbildung in Afrika gespendet und kann mich in sechs Sprachen verständigen. In den Medien wurde ich durch die erfolgreiche Sanierung von Borussia Dortmund bekannt.

 

Vor circa zehn Jahren besaß ich ein enormes Vermögen, ein noch gigantischeres Ego, und alle denkbaren Spielzeuge dieser Welt: Jets, Schlösser, Palazzi, Luxusyachten und Limousinen, Gemälde museumsreifer Alter Meister und Impressionisten, sowie einen Privatzoo. Ich hatte so ziemlich alles erreicht was man mit Erfolg assoziiert. Ich hatte sogar eine gute Ehe und zwei wunderbare, gesunde Kinder.

Aber mein Appetit nach noch mehr Erfolg war unersättlich, denn mein Leitmotiv war „Zuviel ist niemals genug“. Ich wollte die denkbar höchste Lebensintensität.

Ich besaß keinen Glauben und meine Seele war durch jahrzehntelange 100-Stunden-Wochen nahezu verkümmert. Ich war nie zufrieden mit dem Erreichten. Einer meiner Sprüche war damals, „nur Looser feiern Erfolge“. Es gab schwerwiegende Differenzen bei der Erziehung der Kinder mit meiner damaligen Frau Susan. Ich wollte, dass mein Sohn Conrad und meine Tochter Bella gefördert und gefordert, aber nicht materiell verwöhnt werden. Auf keinen Fall wollte ich, dass Susan die Kinder vor der Welt exzessiv protegiert. Aber diese Querelen hatten weniger mit Susan, sondern mehr mit meiner Midlife-Crisis zu tun. Meine Kinder kannten meinen Piloten und Kapitän besser als mich. Als Vater brillierte ich meistens durch Abwesenheit und durch fette Einzahlungen in die Treuhandfonds meiner Kinder.

Meine Geschäftspraktiken waren teilweise rabiat und ich machte mir viele Feinde. Im November 2006 überlebte ich nur knapp ein Attentat in Caracas, Venezuela. Die Kugel steckt, als Andenken, immer noch in meinem zwölften Rückenwirbel.

Zu dieser Zeit fragte mich: War es das? Steinreich, mega-erfolgreich, VIP, eine sehr attraktive Frau, zwei Kinder, abgehobene Spielzeuge. Mit 46 hatte ich meinen Zenit erreicht und eigentlich all das was ich mir als Teenager vorgenommen hatte. Ich hatte alles was diese Welt bietet verkostet, inklusive einem sensationellen, nahezu perfekten Dessous-Model als Liebhaberin. Ich hatte eine bewegte Jugend erlebt, mit einer erstklassigen Ausbildung, aber auch mit allen denkbaren Drogen, Mädchen und Luxuskarossen in New York, Paris, Boston und London. Ich hatte über 100 Länder besucht und mit 25 Jahren bereits auf vier Kontinenten gelebt.

Ich war Mitte vierzig an meinem Ziel angekommen. Was sollte ich jetzt noch tun? Mehr Geld oder noch ausgefallenere Spielzeuge würden mich weder motivieren noch glücklich machen. Ich war nicht mehr geil darauf meine 30-Meter-Yacht durch eine 60 Meter lange Yacht zu ersetzen, den Euro-Jet in einen transkontinentalen Business-Jet zu tauschen. Selbst meine neue, visuell perfekte Liebhaberin hatte ich nach einigen Monate in die Wüste geschickt. Ich wusste intuitiv und kognitiv, dass mich das Anhäufen von Gütern, Spielzeugen und atemberaubenden Frauen zwar unterhalten, aber niemals glücklich machen würde.

Meine Ehe war zertrümmert. Mein Imperium war ohne meine Führung richtungslos und letztlich wertlos. Meine Kinder kannten mich kaum. Niemals nannten Sie mich Daddy oder Vater. Ich war am Ende. Unglücklich, verloren.
Ich erkannte keinen Sinn in meinem Dasein. Meine Reise an die Spitze war unterhaltsam, aufregend und definitiv bereits damals filmreif, aber nicht erfüllend. Ich begab mich auf die Suche nach den Antworten, die mich zum Glück führen sollten. 5 Jahre verschwand ich aus dem öffentlichen Leben. Fast ein Jahr lebte ich auf einer Luxusyacht und reiste durch den Pazifik und den Atlantik, immer auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ich lebte mit Muslimen in Nordafrika, Buddhisten in Bali und Christen im Libanon und Südamerika. Ich lebte mal wie Krösus in einem 700 Quadratmeter Apartment aber auch wie ein Backpacker in Abstiegen für 13 Dollar die Nacht. Ich nahm Kokain, hatte etliche Liebesaffären, rauchte Cohibas und trank den besten Rum den die Karibik zu bieten hatte. Dann lebte ich lange Zeit wie ein Asket an einsamen Stränden, abgeschieden von der Welt, im Zölibat. Ich reiste lange Zeit mit einem Motorrad durch die gefährlichsten Regionen Mexikos und Zentralamerikas. Ich lebte gefährlich. Man versuchte mich zu entführen und zu erpressen. Dann wurde ein Kopfgeld von 1,5 Millionen Euro von einer Wirtschaftsdetektei auf mich ausgesetzt. Ich dachte: Was könnt ihr mir schon nehmen, außer meiner pathetischen Existenz. Dann sagte ich meinem Kapitän er solle Kurs auf die Cayman Islands nehmen. Meistens litt ich auf einem recht hohen Niveau.

Aber meine Suche war nicht ganz hoffnungslos. In Bogota hatte ich die Versorgung der ärmsten Kindern mit nicht unerheblichen Mitteln unterstützt. Ein ehemaliger IRA-Freiheitskämpfer gab mir ein kleines Buch der Jesusmutter Maria (Our Lady’s Message of Mercy to the World, Die Botschaften der Barmherzigkeit der Jesusmutter Maria für die Welt). Dieses Buch öffnete meine Augen und meine Seele. Ich begann die Bibel gewissenhaft zu lesen. In einem Ghetto haben wir eine Bibliothek gebaut. Jede Wohnung oder jedes Haus, in dem ich zu dieser Zeit wohnte, war keine 30 Meter von einem Gotteshaus entfernt. Von meinen Kinder wurde ich zunehmend als veränderter, positiver Mensch wahrgenommen. Ich bat meine Ex-Frau um Verzeihung. Zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten ging ich zur Beichte. Der Priester war von meinen Bekenntnissen schockiert, aber er zeigte Verständnis und legte seine heilende Hand auf meinen Kopf. Ich weinte wie ein Schlosshund und spürte endlich etwas Licht in meinem Dasein.

Nach fast einem halben Jahrzehnt auf der Suche nach dem Sinn meiner Existenz fing ich an, mein dramatisches und wildes Leben niederzuschreiben. Im November 2012 erschien meine Autobiographie (Kopf Geld Jagd) auf deutsch und englisch und wurde zum Bestseller. Drei Monate später wurde ich im bekanntesten Kunstmuseum Italiens, den Uffizien in Florenz, von einer Eliteeinheit der Italienischen Polizei, der Squadra Mobile, verhaftet.

Die Amerikaner hatten einen Haftbefehl gegen mich erwirkt und an Interpol weiter gereicht. Vorgeworfen wurde mir, unter anderem, schwerer konspirativer Betrug und Kursmanipulation. Insgesamt verlangte der amerikanische Staatsanwalt 9 lebenslange Haftstrafen, was sich auf 225 Jahre Knast summiert. Ich landete in diversen italienischen Gefängnissen und kämpfte mit Selbstmordgedanken, Schutzgeld-Erpressungsversuchen und einer äußerst korrupten italienischen Justiz. Medikamente, die zur Bekämpfung meiner chronisch progressiven Multiplen Sklerose lebensnotwendig waren, wurden mir monatelang vorenthalten. Ich vegetierte im Vorzimmer der Hölle, oft mit acht anderen Gefangen auf 18 Quadratmetern und monatelang in Isolationshaft. Diese Erfahrungen habe ich in einem weiteren Buch, 225 Jahre Knast – Die Bekehrung eines berüchtigten Financiers, zusammengefasst. Das kleine blaue Buch der Jesusmutter, und Ihre barmherzigen Botschaften, hat mir die Kraft gegeben, nicht aufzugeben.

Im Gefängnis traten dann auch Gott und Jesus in mein Leben und bewirkten Wunder. Ich war der erste Auslieferungshäftling seit 30 Jahren, der nicht von Italien nach Amerika ausgeliefert wurde. Meine als unheilbar diagnostizierte chronische, progressive Multiple Sklerose hat sich zurückgebildet. Ich laufe seit über einem Jahr wieder ohne Krücken oder Gehstock. Deswegen schenke ich Jesus und Maria mein Leben. Denn sie haben mich vor einem grauenhaften Tod im Gefängnis bewahrt und mir eine Aufgabe erteilt. Heute weiß ich, was wichtig ist und was ich vernachlässigen kann. Auch wenn ich mich messerscharf an den Horror meiner Inhaftierung erinnere, bin ich Gott dankbar, dass ich eine Zeit lang dieses schwere Kreuz tragen durfte. Ich war auf der Most Wanted List des FBI. Medial bin ich hundertfach verurteilt. Seit über einem Jahrzehnt gibt es nicht einmal einen Prozess gegen mich. Eine Krankenversicherung kann ich mir nicht leisten. Und eigentlich ist das alles nicht wichtig. Jesus vergibt uns allen und liebt uns. Gott ist mein Richter. Ihm will ich gefallen. Alles andere sind weltliche Illusionen und Verwirrungen.

Früher nahm ich, was ich kriegen konnte. Heute helfe ich, wo ich kann. Wenn Sie verzweifelt und ohne Hoffnung sind, wie ich es damals war, dann kontaktieren Sie mich über meine Webseite (www.florianhomm.org). Natürlich freue ich mich über (fast) jeden Kontakt. Ich kann nichts garantieren, aber ich werde mein Bestes für Jesus und Maria geben. Damals glaubte ich nur an mich selber, an die Welt und ihre endlose Eitelkeit. Heute vertrau ich Gott, Jesus und Maria und weiß, dass am Ende nur die Liebe zählt. Maria beschützt mich. Jesus ist mein Licht. Mein Leben ist in Gottes Hand. Möge sein Wille geschehen. Amen.

Ganz besonders dankbar bin ich Ihnen, wenn Sie die beiden Bücher, die anfangs erwähnt wurden, lesen. Das Autorenhonorar wird vollumfänglich gespendet.

Gott segne Sie.

Willkommen! Hier ist meine kurze Geschichte.

Die Botschaften der Barmherzigkeit der Jesusmutter Maria für die Welt haben mir das Leben gerettet und eine Bestimmung gegeben. Ich fing 2010 an, ihren Botschaften zu folgen. Mit der Zeit veränderten ihre weisen und liebevollen Worte mein Wesen, wie ich die Welt sah und wie ich Beziehungen zu anderen einging. Sie gaben mir Kraft in meinen dunkelsten Stunden im Gefängnis, und Hoffnung, dass eines Tages alles gut sein würde.

Jeden Tag gaben mir ihre Hinweise Erkenntnis und einen festen Glauben, dass sie durch ihr wunderbares kleines Buch spricht und uns durch unsere Nöte und Sorgen führt. Nicht einmal hat sie mich im Stich gelassen. Nicht einmal waren ihre Botschaften nicht passend und hilfreich. Vielmehr wäre ich nicht bei Ihnen und könnte dieses Zeugnis nicht schreiben, wenn ihre Botschaften von Gnade, Hoffnung und Liebe nicht gewesen wären.

Aus freier Wahl, Überzeugung und Dankbarkeit widme ich meine hier verbleibende Zeit anderen Seelen ihre Botschaften bekannt zu machen. Ich bin sicher, dass diejenigen, die lesen und ihr ihr Herz öffnen, ebenfalls Gnade, Frieden, Erfüllung, Liebe und möglicherweise Wunder in ihrem Leben erfahren werden. Ihre erste Reaktion könnte sehr skeptisch Sein, aber Ihre anfängliche Skepsis könnte nicht größer sein als meine, als ich begann, ihre Botschaften zu lesen. Als berüchtigter Leerverkäufer, Financier und Hedgefonds-Manager nannte man mich einst den „Antichristen der Finanzwelt“ und den „Zerstörer“.

Heute glaube ich fest an ihr unendliches Mitgefühl und ihre uneingeschränkte Liebe zu ihren Kindern. Ich weiß aus erster Hand, dass sie die Macht hat, Wunder zu vollbringen. Diese Gnade steht jedem offen, und deshalb möchte ich meine Erfahrung mit Ihnen teilen. Daher nehmen Sie sich ein paar Minuten und lesen Sie dieses Zeugnis. Ich bete, dass ihre Botschaften Sie erreichen und dass Sie Ihr Leben zum Besseren wenden mögen.

Gefängnis

Meine Hingabe, die Botschaften Unserer Lieben Frau zu verbreiten bildete sich als ich in Italien im Gefängnis saß und meiner Auslieferung nach Amerika entgegensah. Mir drohten neun Mal lebenslängliche Haft von je 25 Jahren, oder zusammen maximal 225 Jahre in einem Hochsicherheitsgefängnis ohne Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung.

Die zweite ernste Schwierigkeit der ich mich gegenüber sah war eine fortschreitende Multiple Sklerose, die zuerst 2000 diagnostiziert und in Pisa und Florenz von drei Gefängnisneurologen und einem vom Gericht bestellten Experten bestätigt wurde.

Die letzte Schwierigkeit war mich in Amerika ohne ausreichende Mittel gegen die mir vorgeworfenen Taten zu verteidigen, finanziell und emotional von fast allen meinen Freunden und von den meisten in meiner Familie im Stich gelassen.

Zu allem Übel kam noch hinzu, dass bei meiner Mutter Maria Barbara Homm („Uschi“), die wie eine Löwin um meine Freiheit kämpfte, kurz nach meiner Verhaftung Knochen- und Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium festgestellt wurde. Uschi war so krank, dass sie mich nicht mehr im Gefängnis besuchen konnte.

Meine Umgebung war fürchterlich und meine Aussichten düster. Das Netz meiner Unterstützer brach weg, als mir die finanziellen Mittel ausgingen um mich zu verteidigen. Ohne mir eine gute Verteidigung in einem Gericht in den USA leisten zu können, geschweige denn die wachsenden Prozesskosten in der Schweiz, Deutschland, Italien und der Schweiz. Ohne Geld würde man mir in Los Angeles einen völlig unerfahrenen und überlasteten Pflichtverteidiger bestellen um mich in einem großen und komplexen Wirtschaftsstrafverfahren gegen eine staatliche Maschinerie mit unbegrenzten Ressourcen zu wehren. Sie verstehen möglicherweise, warum mein körperlicher und geistiger Zustand äußerst aufgewühlt war. Dennoch war dies nur die Hälfte des Alptraums, dem ich mich gegenüber sah.

2014 lagen italienische Gefängnisse auf dem vorletzten Platz unter den europäischen Vollzugseinrichtungen. Nur serbische Gefängnisse galten als noch verheerender. Nach sechs Monaten in Haft konnte ich nicht mehr ohne Stock gehen, hatte 35 Kilo abgenommen und mein Lungenvolumen war um 50 % zurückgegangen. Um das Ganze noch schlimmer zu machen sah ich mich ständigen Erpressungsversuchen ausgesetzt. An meinem ersten Tag im Gefängnis von Solliciano wurde ich einer 19 Quadratmeter großen Zelle mit sieben weiteren Häftlingen untergebracht. Einige Monate lang schlossen mich die Wärter 23 Stunden am Tag in meiner Zelle ein. Beides sind eklatante Menschenrechtsverletzungen. Ich musste über einen Monat warten nur um ein Kissen zu bekommen.

Ich erhielt keine Behandlung für meine Krankheit, die jede Woche schlimmer wurde. Ich bekam einen ernsthaften
Harnwegsinfektion, litt an Inkontinenz und konnte daher neun Monate lang nicht mehr als zwei Stunden am Stück schlafen. Ich behandelte die Infektion selbst, indem ich mir mit einem langen Strohhalm Seife in die Harnröhre blies. Im Gefängnis von Florenz brachte man mich in einem Trakt ausschließlich für muslimische Gefangene unter,. Zwei Monate lebte ich in Florenz im Centro Clinico in einer Zelle mit gestörten und teils hochgradig gewalttätigen Verbrechern. In Pisa verbrachte einige Monate in winzigen und rauen Isolierzellen, in denen die Temperaturen im Laufe des Jahres zwischen 5 und 40 Grad schwankten. Ohne Erklärung, nur um mich zu brechen, wurde ich von einer Zelle in die nächste verlegt, fast 20 mal, häufiger als jeder andere der 1500 Insassen in den Gefängnissen von Pisa und Florenz zu dieser Zeit. Ich erlebte in dieser Zeit aus erster Hand mehr als ein Dutzend Menschenrechtsverletzungen nach italienischem und europäischem Recht. Ich bin kein Einzelfall. Am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sind tausende Klagen misshandelter Gefangener in Italien wegen ähnlicher Menschenrechtsverletzungen anhängig.

Die möglicherweise größte Gefahr der ich mich stellen musste war Erpressung beziehungsweise Schutzgelderpressung. Durch die ausführlichen Fernseh- und Medienberichte über meine Festnahme wussten beinahe alle Insassen von meinen finanziellen Hintergrund und meinem vermeintlichen Reichtum. Der Leiter des Florenzer Gefängnisses in Solliciano warnte mich, dass andere Gefangene, Wärter oder beide zusammen versuchen könnten, mich zu erpressen. Es war entscheidend Netzwerke zu knüpfen, die Sprache zu lernen und Verbündete zu suchen, um zu überleben. Ich lernte die Sprache vom Fernsehen und überstand zwei Erpressungsversuche nur durch die Güte zweier muslimischer Glaubensbrüder, einer aus Marokko und einer aus Gambia. Im Gefängnis in Pisa nahm mich ein Ehrenmann und katholischer Glaubensgenosse aus Kalabrien unter seine Fittiche.

Mord in Pisa

Mein Leben war schon vor dem Gefängnis lange angespannt. 2006 überlebte ich knapp einen Mordanschlag in Caracas, bei dem ich meine Milz und meine halbe linke Lunge verlor. Die Kugel die mich traf steckt noch immer in meinem 12. Brustwirbel, gefährlich nahe am Rückenmark. Während das Risiko einer Lähmung in einem kämpferischen und gewalttätigen Umfeld allgegenwärtig war, ist eine schwere Immunschwäche (ohne Milz) in einem unhygienischen und sexuell promisken Umfeld noch weit beunruhigender. Keine Milz zu haben machte mich wehrlos und wesentlich anfälliger für Krankheiten, die in vielen Gefängnissen verbreitet sind, wie HIV, Hepatitis A, C und D, Bronchitis, Lungenentzündung, und sogar offene und chronische Tuberkulose. Monatelang war ich in Zellen oder in regelmäßigem Kontakt mit Insassen mit solchen, für mich potenziell tödlichen Krankheiten. Im Sommer bekamen wir alle dutzende Bisse von Stechmücken, und diese elendigen Plagegeister sprangen von einem Häftling zum nächsten und saugten Blut. Es war nie eine Frage, ob ich mich bei einem blutigen Kampf, an gemeinsam genutztem Essgeschirr, Besteck, Duschen und Waschräumen eine Infektion zuziehen würde, sondern nur wann. Fünfzehn Monate vergingen und die Heilige Mutter bewahrte mich vor dem unvermeidlichen.

Ich überlebte. Andere hatten weniger Glück. Einmal wurden vier Mithäftlinge, die ich kannte innerhalb weniger Monate „zum Sterben zurückgelassen“. Wir waren nur 40 Häftlinge in der Krankenstation in Pisa. Jeder Todesfall wäre vermeidbar gewesen und nur das Ergebnis medizinischer Vernachlässigung, schlechter Aufsicht oder Repression.

Der namhafteste öffentlich gewordene Fall ist der des verstorbenen James Edward Burke. James starb am 10. August 2014. Seine mehrfachen Krankheiten wie fortgeschrittene Diabetes, ein nach zwei Infarkten und zwei Schlaganfällen sehr schwaches Herz und krankhaftes Übergewicht waren in der Todesfabrik von Pisa unbehandelt geblieben. Das Gefängnisessen war Gift für James. Der medizinische Leiter enthielt ihm entscheidende Medikamente vor. Auch mir wurden drei Monate lebensnotwendige Medikamente enthalten bis meine Anwälte derart viel Druck machten und sich die Arznei dann ganz „überraschend“ im Schrank der Klinikleiterin wiederfand. Das Wasser war stark verunreinigt. Als Folge der unhygienischen Bedingungen zog sich James eine Durchfallerkrankung zu, die nicht behandelt wurde. Dies führte zu weiteren Komplikationen, einem weiteren Schlaganfall und multiplem Organversagen und dann zu seinem grausamen und unnötigen Tod. James war amerikanischer Staatsbürger, 69 Jahre alt, ein christlicher Glaubensbruder und ein liebevoller Ehemann und Freund, der nur wegen medizinischer Vernachlässigung und Druck des amerikanischen Justizministeriums starb, ihn trotz seiner vollständig dokumentierten hundertprozentigen Haftuntauglichkeit im Gefängnis von Pisa zu behalten. In einem spanischen Gefängnis zog es der medizinische Leiter vor, ihn aus gesundheitlichen Gründen in wenigen Tagen zu entlassen statt Ihn in wie in Pisa de facto zum Tode zu verurteilen. Die italienischen Richter und ihre amerikanischen Oberherren erlaubten keine solche moralisch, rechtlich und medizinisch richtige Entscheidung. Sie behielten James im Gefängnis, obwohl es offensichtlich war dass er dort nicht hingehörte und höchstwahrscheinlich sterben würde. Ist das fahrlässige Tötung oder Mord? Wer bin ich zu richten? Ich war einst ein sehr erfolgreicher aber völlig gewissenloser Finanzexperte. Hätte ich mich entschieden, zu den „guten Jungs“ zu gehen statt ein Erzkapitalist zu werden, hätte ich dann anders gehandelt als diese Bürokraten? Unwahrscheinlich. Ich war viel zu ehrgeizig um auf meinem Weg zum großen Geld Gefangene zu machen. Als karrierebewusster führender Strafverfolger wäre ich wahrscheinlich genauso unbarmherzig gewesen. Und dennoch hat sich die Heilige Mutter meiner erbarmt und mich tapfer gerufen. Wegen ihrer erstaunlichen Gnade bete ich aufrichtig für diese herzlosen Seelen und alle meine bösartigen Feinde, dass auch sie Liebe, Barmherzigkeit, Bestimmung und Mitgefühl in ihrem Leben finden mögen.

Ich hätte ein weiterer James Burke sein können, aber die Mutter Gottes schützte mich unter ihrem heiligen Mantel. Ich habe die Todesfabrik von Pisa lebend und ohne bleibende Behinderung überstanden. Ich kämpfte mit depressiven Anfällen und stand zweimal kurz vor dem Selbstmord. Der körperliche Druck war immens, aber die psychische Belastung war weit schlimmer.

Psychoterror und rechtliche Unterdrückung

Unter amerikanischem Druck verletzen die italienischen Bürokraten mehrfach ihre eigenen Gesetze. Es gab fünf offenkundig korrumpierte und falsche Gerichtsentscheidungen, zu großem Teil als Folge von Druck von Beamten des amerikanischen Justizministeriums. So wurde beispielweise in meinem ersten, zweiten und dritten Verfahren entschieden, dass ich als einziger Häftling innerhalb der letzten zwanzig Jahre ohne ordnungsgemäßes und rechtsgültiges Auslieferungsbegehren von Italien in die USA ausgeliefert werden sollte. Ich war der einzige Häftling im gesamten italienischen Strafvollzug mit fortschreitender Multipler Sklerose, eine Krankheit, die mit den Bedingungen in der Haft völlig unvereinbar ist. Können Sie sich vorstellen, dass die Italiener entschieden mich auszuliefern, ohne dass den italienischen Gerichten ein formelles Auslieferungsbegehren des Department of Justice vorlag? Falls Ihnen das nicht klar ist, es ist als würde man gegen jemanden die Todesstrafe verhängen ohne vorher ein förmliches Ermittlungsverfahren durchzuführen und ohne über eine Anklageschrift zu verfügen!

Auf dem Gipfel der rechtlichen Unterdrückung wurde ich im Gefängnis von Pisa noch zusätzlich drei Monate lang abgesondert, bevor ich im Juni 2014 entlassen wurde. Ich war der einzige von 70.000 Gefängnisinsassen bei dem fortschreitende Multiple Sklerose diagnostiziert war, eine Krankheit die in Italien und in den meisten europäischen Ländern als unvereinbar mit den Bedingungen in Haftanstalten angesehen wird. Wir haben konkrete Beweise, dass medizinische Aufzeichnungen gefälscht und Arztberichte frisiert wurden um zu verhindern, dass ich eine angemessene und fachgerechte medizinische Behandlung in einem Therapiezentrum für Multiple Sklerose außerhalb der zweitklassigen und schlichten medizinischen Einrichtungen in Pisa bekomme.

Nicht einmal nach den niedrigen italienischen Rechtsstandards sind diese Nöte und Plagen normal. Sie sind extrem. Ohne die tägliche Hilfe und der direkten Intervention der Heiligen Mutter durch ihre Botschaften, ihre Fürsprache und grenzenlose Liebe, wäre ich zerbrochen oder hätte mich umgebracht. Als ich kurz davor war Schluss zu machen, trugen mich ihre Mitteilungen und gaben mir den notwendigen Lebenswillen.

Auch Freunde und Familienmitglieder erschienen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls unerwartet an den kritischsten Wendepunkten und gaben mir Zuneigung und Gründe weiterzumachen.

Nach meiner Entlassung aus dem italienischen Gefängnis am 4. Juni 2014 wurde ich unlängst vom FBI auf die „Most Wanted“-Liste der meist gesuchten Verbrecher gesetzt. Ich schreibe derzeit aus einer dunklen, 25 Quadratmeter großen Kellerwohnung. Ich lebe sehr bescheiden. Ich unterziehe mich einer ausführlichen Physiotherapie. Dennoch bin ich weit glücklicher als ich jemals war, besonders als ich es auf dem Höhepunkt meiner weltlichen Reichtums und Macht war.

Der Hauptgrund warum ich noch lebe, gesegnet und in der Lage dieses Zeugnis zu schreiben, ist „Our Lady’s Message of Mercy to the World“, ein Buch mit hochgradig relevanten und heiligen Botschaften der Mutter Gottes. Dieses kleine Buch enthält Botschaften, die mir die Kraft gaben zu überleben, die Fähigkeit Misshandlungen, Korruption, Gewalt, Qualen zu ertragen und mit meinen völlig hoffnungslosen Aussichten umzugehen. Ihr göttliches Eingreifen rettete bei verschiedenen Gelegenheiten mein Leben, gab mir Gründe mich nicht umzubringen und einen Sinn zu leben.

Meine weltliche Existenz vor den Botschaften der Barmherzigkeit der Jesusmutter Maria für die Welt

Von meinem 17. bis zu meinem 47. Lebensjahr konzentrierte ich mich primär darauf erfolgreich zu werden. 2007 war ich unter den 300 reichsten Deutschen mit einem geschätzten Vermögen von 400 bis 500 Millionen Euro. Ich war ein Harvard-Absolvent cum laude in Volkswirtschaft sowie ein Absolvent der Harvard Business School, ein Profisportler, Serienunternehmer, akkreditierter Diplomat, Eigenhändler, großer Philantrop, Wagniskapitalgeber, Finanzexperte, Hedgefonds-Manager und 2012 ein Bestseller-Autor und Häftling. Meine Art, wie ich viele Geschäfte machte, war berüchtigt, umstritten und provokativ. Googlen Sie mich, oder lesen Sie meine Autobiographie „Kopf-Geld-Jäger“ (englischer Titel: „Rogue Financier“), falls Sie das Thema näher interessiert.

Ich kann aufrichtig sagen, dass ich alles gesehen habe, was die Welt zu bieten hat: Schlösser, Flugzeuge, Yachten, aufreizende Frauen, Drogen, Macht, Ruhm, Glanz, die akademische Welt, die High Society, Leere, ausgedehnte Reisen, Kunst, Politik, Sport, Erfolg, Scheitern, Gefängnis, Tod, Gewalt, Verbrechen, Verlassensein, Armut und auch Wohltätigkeitsbälle … ich habe alles gesehen und erlebt.

Ego oder Seele, die Welt oder das Leben. Was soll es sein?

Ich kann aus tiefster Überzeugung sagen, dass die Welt, das Ego uns nichts von bleibendem Wert bietet, nur ein Gefühl von Leere während wir versuchen, diesen Berg aus Eitelkeit, Selbstherrlichkeit zu erklimmen, beim blinden Streben unseren Trugbildern oder irrigen Erwartungen anderer gerecht zu werden, auf einem Pfad tiefer Verwirrung, der nirgendwohin führt.

2006 und 2007, auf dem Gipfel meiner weltlichen Leistungen, brach ich innerlich zusammen, fühlte mich hohl, leer und wertlos wie eine Aufblaspuppe, aus der die Luft entwichen war. Im Herbst 2007 hatte ich genug, zog mich von meiner Arbeit zurück und ging ins Exil um Antworten, einen Sinn im Leben zu finden, bis mir 2010 ein ehemaliger irischer Freiheitskämpfer ein kleines blaues Buch gab, das mein Leben vollständig veränderte.

Damals lebte ich hauptsächlich in Nord- und Südamerika, Nordafrika und Europa in einem ständigen Reigen von Luxusheimen, Luxusyachten und wechselnden Bekannten. Der große Unterschied zu meinem vorherigen Leben war, dass ich nun Zeit hatte nachzudenken und zu überlegen, weil ich nicht mehr hundert Stunden pro Woche arbeitete und viel Zeit hatte, mir mehr Gedanken über meine Existenz zu machen und einen Sinn im Sein zu suchen.

Die Botschaften der Barmherzigkeit der Jesusmutter Maria für die Welt

Mein Verhältnis zu Gott war hochgradig oberflächlich und dysfunktional. Das Zentrum meiner Welt war ich, ganz allein. Es gab eine rühmliche Ausnahme, meine Ex-Frau und später, in geringerem Umfang, unsere Kinder. Meine besten Freunde waren sieben Hunde.

Neben einem verstandesmäßigen Grundwissen hatte ich nicht die geringste spirituelle Empfindung von der Heiligen Mutter oder von Jesus. An oberster Stelle stand für mich ein abenteuerreiches und pralles Leben. Seit ich 15 war, war ich besessen davon, in allem erfolgreich zu sein. Dazu gehörten sogar ansehnliche, aber distanzierte [„zu Marktbedingungen geführte“?] soziale Projekte (www.our-school-liberia.com), aber mehr als Nebenerscheinung meines Bemühens um diplomatische Vorteile wie Immunität als aufgrund einer inneren Stimme von Liebe und Mitgefühl. Doch meine ersten zwei Jahre im Exil lehrten mich, dass Zeit der größte Luxus war und dass adrenalin geladenes Abenteuerertum mir nie Erfüllung oder Glück bringen würde. Ich hatte auch begonnen zu entdecken, dass es keine positive Beziehung zwischen Luxus, einem großen Vermögen und Wohlbefinden gab. Schließlich wurde mir klar, dass ich nicht alles besitzen muss um das Leben zu genießen.

Von Anfang an ergaben die heiligen Botschaften für mich einen gewissen Sinn, aber jetzt da ich dieses Zeugnis schreibe, muss ich selber lachen über meine Dummheit und die argen Schwierigkeiten die ich hatte zu begreifen, was mir die Heilige Mutter sagen wollte. Wenn ich über die letzten vier Jahre nachdenke, komme ich zum Schluss, dass es mindestens 99,93 Prozent aller Seelen viel einfacher finden werden, von den Botschaften der Heiligen Mutter zu profitieren, als ich es tat. Warum?

Einmal hatte ich ein halbes Jahrzehnt mit der Entwicklung hochkomplexer, konzeptioneller, quantitativer Bewertungsmodelle verbracht, die dann große Gewinne für mich und meine Kunden generierten. Wahrscheinlich habe ich drei Jahre meines Lebens damit verbracht mir zu überlegen, welchen Luxus ich mir als nächstes gönnen sollte: Schlösser, Palazzi, Flugzeuge, Schiffe, Antiquitäten, Nachtclubs, Sportmannschaften… und dreißig Jahrzehnte damit zu entscheiden, welche Investments ich für meine Kunden und für mich tätigte.

Nach 30 extremen Karrierejahren, war mein Ego so aufgeblasen, dass es beinahe meine Seele erdrückte, die Fähigkeit mit dem Herzen zu hören, zu tun und zu sehen

Ein sprichwörtlicher Wolf der Wall Street kann aus seiner Natur heraus keinen Sinn für spirituelles Wachstum und Achtsamkeit haben. Kapital und Rendite Maximierung steht im Gegensatz zu einer reinen und klaren Seele und einem pulsierenden freigiebigen Herzen. Als Ergebnis einer langjährigen Karriere und einer seelenlosen Besessenheit von Werten, Aktiva und Wahrscheinlichkeiten war mein Verstand von Zahlen beherrscht und somit extrem merkantil und berechnend. Meine höheren Sinne waren zu weiten Teilen nicht vorhanden oder bestenfalls gelähmt. Meine Seele war auf Tauchstation gegangen. Mein Herz war eine karge Landschaft mit ein paar verkümmerten Bäumen geworden. Ein biblischer Spruch besagt, dass eher ein Kamel durch ein Nadelöhr geht als dass ein Reicher in den Himmel kommt. Tja, ich war eindeutig dieser Reiche.

Ich will Ihnen hier mehr von meiner Dummheit ersparen, lassen Sie mich zusammenfassend nur sagen, dass die Heilige Mutter unsere Herzen wachsen lassen, unsere Seelen reinigen und freilegen möchte. Im Kern geht es darum, mehr wie sie zu sein, mehr nach dem leuchtenden Beispiel ihres Sohnes zu leben, von Herzen zu beten, zu vergeben, zu geben und zu lieben und denen in Not zu helfen. Das Ziel ist Erfüllung hier und wahres Glück später. Nichts in meiner Vorgeschichte ließ mich als geeigneten Verehrer Marias und Anhänger unseres Heilands und besten Freundes, Jesus Christus erscheinen. 2007 war die bloße Vorstellung, dass ich eines Tages mein Leben der Heiligen Mutter und ihren Botschaften widmen würde, undenkbar, nicht einmal vorstellbar, de facto absurd.

Mein Lebenszweck war, in so vollen Zügen wie möglich zu erleben, was die Welt zu bieten hat: Reichtum und Abenteuer. Aus meiner weltlichen Einstellung folgte ein zügelloses und primitives Verhalten. Und trotz dieser merkantilen Ausrichtung bin ich Gott dankbar dass er es mir ermöglichte eine sehr gute Schule in Liberia aufzubauen und ein Pharma Unternehmen zu entwickeln welches hundert Tausenden Heilung und Hoffnung gibt. Bitte seien Sie sich aber im Klaren, dass die gnadenvolle Madonna die falsche Ansprechpartnerin ist, wenn Sie sich ein Rolls Royce Cabrio, einen fetten Jet, Palazzi, Schlösser, Superyachten, Jet Set „Freunde“, Berge von Bargeld, heiße Bräute mit Silikon Brüsten und einen Stapel mit 94-prozentig reinem Kokain wünschen.

Wenn Ihnen klar wird, dass Sie sich selbst komplett zum Narren halten, dass Sie richtungslos, verloren und unglücklich sind, wird Sie Ihnen helfen, es zu richten. Doch müssen Sie für sie und ihren Sohn offen und bereit sein, den steinigeren, unbequemeren aber wesentlich lohnenderen Pfad zu gehen. Es ist Ihre Wahl!

Die Mutter Gottes kümmert sich nicht um Ihre weltlichen Erfolge oder Ihre intellektuelle Größe. Bescheidenheit, Ergebenheit und Güte sind unendlich mal wichtiger als ein eitles, gut ausgebildetes rational denkendes Hirn. Eine geneigte Seele wird ihre Botschaften von Glaube , Hoffnung und Liebe intuitiv und ohne Mühe erfassen, aber ein aggressiver ehemaliger Hedgefonds-Manager wie ich, der einst als der „Antichrist der Finanzwelt“ bezeichnet wurde, musste angeschossen werden und 15 Monate den Vorhof der Hölle durchleben um zu ergründen, zu glauben und unter ihrer mütterlichen Berührung zu gedeihen und den unschätzbaren, unvergänglichen Wert ihrer Botschaften zu erfahren.

Sie haben Glück. Mit höchster Wahrscheinlichkeit sind Sie kein so fehlgeleiteter Plattkopf wie ich! Diese Botschaften werden, wenn Sie empfänglich sind und bereit zuzuhören und durchzuhalten, Ihr Herz und Ihre Seele weit leichter erreichen als es bei mir der Fall war. Sie werden Ihr Leben verbessern ohne dass Sie solch schwere Mühen und Plagen erfahren müssen. Mein Herz und meine Gebete gelten allen Seelen die schwer leiden. Wenn Sie gerade eine Krise erleben, wenn Sie sich schwach, leer, hoffnungslos oder niedergeschlagen fühlen, wenn Ihr Leben in Gefahr ist, halte ich Sie von ganzem Herzen an, sich auf der Stelle die Botschaft der Gnade Unserer Lieben Frau zu beschaffen und anzufangen, auf sie zu hören.

Dankbarkeit

Ich bin dankbar für den Verlust meiner ungezügelten Freiheit, meines Vermögens, meines Status, meiner vermeintlichen Seelenverwandten, und für die Aufnahme in die Liste der meistgesuchten Verbrecher des FBI… alles was die Welt fürchtet. Ich danke Gott für 15 Monate Qual in Italien, kriminelle Justizbeamte, korrupte Richter, zahllose falsche Freunde, Gewalt, Meineide und Falschaussagen, eine Mauer aus Lügen, völliges Entsagen, Verlassen-sein, Unterdrückung, Grausamkeit, widernatürliche Gier, Herzlosigkeit, Versuchung und Konfrontation mit dem Bösen. All diese schrecklichen Erfahrungen lehrten mich Glaube, Hoffnung und Liebe.

Warum? Sind Sie wahnsinnig? Das klingt verrückt!

Tut es das wirklich? Ich lebe. Spott und der Reiz des Geldes sind mir egal geworden. Ich habe vergeben und bete für meine ärgsten Feinde. Ich bin niemals alleine. Ich werde geliebt. Ich spreche relativ gut Italienisch. Ich habe einen guten Freund fürs Leben kennengelernt. Ich habe einige gute Seelen selbst unter den Angestellten in diesen elendigen Löchern kennengelernt. Zwei wahre Engel haben mich vor einem schrecklichen Schicksal gerettet. Ich habe mein Leben einem höheren Zweck gewidmet und ich bin ungemein dankbar für Gottes Eingreifen und seinen Plan für mein Leben.

Vielleicht werde ich sogar geheilt! Im August 2014 bekam ich die Ergebnisse einer Hirntomographie und einer Lumbal Punktion. Die Ergebnisse weichen von früheren MRTs ab, die Schäden im Rückenmark zeigen. Laut einem bedeutenden deutschen Neurologen habe ich das Gehirn eines gesunden Dreißigjährigen. Meine Rückenmarksflüssigkeit zeigt keine Infektion, Reizung oder Degeneration. Diese Ergebnisse sind medizinisch nicht erklärbar. Vier der zynischsten, skeptischsten und parteiischsten Experten für Neurologie in Italien hatten alle ohne den geringsten Zweifel eine leichte bis mittlere Multiple Sklerose diagnostiziert. Das Urteil ist noch nicht abschließend. Ich spüre immer noch Taubheit in meinen unteren Gliedmaßen und meine Sehkraft hat im Gefängnis merklich nachgelassen, aber es scheint als würde ich mich von dieser bösartigen und unheilbaren degenerativen Nervenkrankheit erholen.

Nur die Zeit wird es wirklich zeigen, aber möglicherweise habe ich noch viele Jahre um die Botschaften der Liebe der Heiligen Mutter in der Welt bekannt zu machen… viel mehr Jahre als Gott meiner Schwester Barbara gab, die mit 49 Jahren an den Folgen von Multipler Sklerose starb. Am 3. Juni 2014 wurde ich aus dem Gefängnis in Pisa entlassen. Überraschend für alle! Nicht für mich! Sechs Wochen zuvor hatte mir die Heilige Mutter mitgeteilt, dass ich „in Kürze Freiheit erlangen“ würde. Ich habe diese Botschaft in meinen Tagebüchern festgehalten. In den Wochen bis zu meiner unerwarteten Freiheit hatte mir die Heilige Mutter ohne den geringsten Zweifel bestätigt, dass ich meine Lektionen gelernt hätte und meine Zeit im Gefängnis bald vorüber sei. Ich habe ihren Botschaften damals vertraut, und ich vertraue ihnen jetzt sogar noch mehr. Ich schrieb drei Briefe in denen ich meiner Tochter, meinem geistigen Ratgeber Pater Keith Windsor und einem großartigen Helfer mitteilte, dass ich das Gefängnis in Pisa bald als freier Mann verlassen würde. Den Brief an meine Tochter Isabelle schickte ich am Morgen meiner Entlassung ab.

Dieser Gedanke an eine mir bevorstehende Freiheit erschien jedem objektiven Betrachter und auch meinen professionellen Beratern völlig absurd. Meine Anwälte befürchteten ich hätte völlig den Verstand verloren. Wenn man weiß, wie Italien in der Vergangenheit mit Auslieferungen umgegangen ist, waren Zweifel absolut berechtigt. Schließlich wäre ich, nach den Akten der italienischen Justiz, der erste und einzige lebende Inhaftierte seit mehr als einem Vierteljahrhundert, der einer Auslieferung aus Italien in die USA entgangen wäre. Und doch lief ich als freier Mann aus diesem elenden Loch heraus. Ist das alles nur Zufall? Was ist damit, einen aus 50 cm Entfernung abgegebenen Schuss aufs Herz zu überleben, sich von Multipler Sklerose zu erholen. Es gibt keine Zufälle. Wenn Sie dieses Zeugnis immer noch lesen, hat das einen Grund.

Verlassen-sein und Erneuerung

Im März 2014 schrieb ich zwölf Briefe an Familienangehörige und Freunde mit der Bitte, mir Geld für eine Strafverteidigung vor einem amerikanischen Bundesgericht zu leihen. Das zusammengenommene Vermögen dieser sehr reichen angeblichen Freunde und Familienmitglieder übersteigt leicht eine Milliarde Euro. Ein kleines Darlehen wäre für diese fehlgeleiteten Seelen weniger als eine Kleinigkeit. In den meisten Fällen hatte ich eine direkte Rolle bei der Entstehung des Vermögens gespielt. In einem bestimmten Fall hätte ich, sogar ohne darüber nachzudenken, mein Leben für diese Person geopfert. Es gab niemandem, dem ich mehr vertraute und den ich mehr respektierte als diesen Mensch. Die Gesamtsumme, die ich von allen zwölf „Freunden“ und Familienmitgliedern für meine Verteidigung zusammenbringen konnte belief sich praktisch auf null. Es gab zwei sehr geringe Angebote und ein paar sehr dürftige, realitätsferne Ratschläge. Noch nie zuvor in meinem Leben hatte ich mehr Schmerz und Enttäuschung verspürt. Es ist niederschmetternd, wenn sich die angeblich besten Freunde und diejenigen, die einem am meisten am Herzen liegen, abwenden und einen im Gefängnis verrotten und sterben lassen. Dennoch war die Lektion, die ich lernte außerordentlich wertvoll. Niemals den Glauben zu verlieren. Und zu vergeben! Am Tiefpunkt meines Lebens erschienen unerwartet meine Tochter und zwei alte Freunde, spendeten mir Trost und gaben mir Mut, küssten meine Tränen weg, gaben mir den Willen weiter zu kämpfen. Drei Monate später war ich ein freier Mann. Ich brauchte keine Almosen meiner superreichen „Freunde“ und Familienmitglieder mehr. Die Heilige Mutter hatte sich für mich verwendet.

Es ist möglich, dass ich nicht mehr unter Multipler Sklerose leide, einer sonst unheilbaren Krankheit. Ich laufe mittlerweile ohne Krücken. Ich bin der Auslieferung in die USA entkommen. Ich habe einen professionellen Mordanschlag in Venezuela überlebt, etliche bedrohliche Situationen im Gefängnis, sowie eine Kopf-Geld-Jagd überstanden. Dies sind nur einige der größeren Ereignisse, die meinen Glauben an die Heilige Mutter und ihre Botschaften begründet haben, aber es gab noch zahllose andere Gelegenheiten, bei denen mich ihre liebenden Worte inspirierten, Antworten auf unmögliche Fragen gaben, Frieden und Ruhe brachten, und mir angesichts völliger Verzweiflung und scheinbar unüberwindlicher Hindernisse vor mir Liebe, Hoffnung und Stärke gaben. Nach weltlichen Maßstäben bin ich jetzt unwichtig, ein Niemand. In den Augen der Welt habe ich alles verloren, doch mit dem Herzen und dieser kleinen, wiederbelebten Seele habe ich alles gewonnen.

Sie fangen möglicherweise an zu verstehen warum ich nach all dieser besonderen Gnade mein Leben der Heiligen Mutter widme und der Verbreitung ihrer heiligen Botschaften in der Welt. Ich bin nicht länger ein Sklave des Geldes, eines übergroßen Ego und weltlichen Strebens. Ich habe Zeit für das wirklich Wichtige: Liebe und Barmherzigkeit. Ich lache viel, oft über meine Torheiten. Ich bin ein besserer Vater und verlässlicherer Freund als ich es jemals gewesen bin. Ich gebe. Ich habe ein wackeres Ziel. Mein Leben ist großartig. Vielen Dank, gnadenvolle Madonna.
So Gott will, werde ich irgendwann ausführlicher über diese schwierige Zeit schreiben. Der Titel ist naheliegend: „225 Jahre. Der Wandel eines Skrupellosen Financiers.“ Aber fürs erste müssen Sie nur wissen, dass die Botschaften Der Heiligen Mutter Ihr Leben grundlegend zum Besseren verändern können, wenn Sie die Gnadenvolle Mutter mit Liebe einladen und empfangen. Wenn Sie Ihre Situation für hoffnungslos halten; wenn Sie glauben dass Sie irreparabel verletzt worden sind; geben Sie nicht auf! Sie will Ihnen helfen und Sie kann es. Sie hat die Macht Wunder zu vollbringen.

Geben Sie der Heiligen Mutter und ihrem Sohn Jesus eine Chance, Ihre Seele und Ihre Gestalt zu erreichen. Lassen Sie sie Ihr Leben durch ihre kraftvollen Botschaften von Gnade und Hoffnung zum Besseren wenden. Sie wird Sie vor dem Bösen schützen und zu Frieden, Sinn und sogar Erfüllung führen, wenn Sie sie lassen. Glauben Sie! Hören Sie sich diese Botschaften an! Hoffen Sie! Seien Sie nicht verzweifelt! Sie ist da und wartet darauf, Sie mit ihrer Liebe und Stärke zu stützen. Sie können nur gewinnen.

Deshalb, laden Sie sie in Ihr Leben ein! Ihre Möglichkeiten sind unendlich größer als unsere eigenen. Schöpfen Sie aus diesem endlosen Reservoir. Die gnadenvolle Madonna hält so viel Liebe und Stärke für Sie bereit. Es liegt an Ihnen, sie anzurufen. Lassen Sie sie in Ihr Herz und Ihre Seele. Es ist einfach. Fangen Sie an, indem Sie sich ein Buch mit ihren heiligen Botschaften besorgen und folgen Sie den Anweisungen. Es ist wirklich einfach. Schreiben Sie an: Friends of the Mother of Divine Mercy (PO Box 262, Whitestable, Kent, England CT5 1UZ).

Möge Gott Sie und Ihre Lieben segnen.
Vielen Dank dass Sie sich diese Zeit für Ihre Seele genommen haben!
In Hoffnung, Glaube und Liebe,

Ihr Florian Homm,
Deutschland, November 2014

„Meine Liebe ist ein freigeblasenes Segel. Setze dein Vorsegel und fange meine Liebe ein, die wie der Wind in deiner Seele stürmt.“ (Jesusmutter Maria)

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Die Botschaften der Barmherzigkeit der Jesusmutter Maria für die Welt

„Ich erinnere euch wiederum daran, das Buch einfach auf irgendeiner Seite zu öffnen und ihr werdet den Pfad finden, der euch zum Frieden führt und ihr erfahrt eine unbeschreibliche Freude.“ (Jesusmutter Maria)

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