Marien Refugien

Was wir planen

Unser Ziel ist tatkräftig gesetzt, denn wir wollen weltweit Marien Refugien errichten, die den besonderen Kindern dieser Welt, den Vollwaisen, eine neues zu Hause schenken und das auf Dauer. Sie werden nicht in Pflegefamilien weitervermittelt, sondern dürfen in unseren Refugien erfahren, was Fürsorge, Geborgenheit, Kontinuität, Stabilität und Sicherheit ist. In dieser Gemeinschaft lernen und arbeiten sie gemeinsam an ihrer Lebensgestaltung. Sie werden mit einer Top Ausbildung ab ihrem 6. Lebensjahr gefördert und bis zu ihrem Schulabschluss von uns in einem Familienverbund der Zusammengehörigkeit erwachsen und somit Botschafter einer Weltsicht sein, die viel Liebe und Glauben in sich trägt.

Die Refugien werden in Umgebungen geschaffen, in denen sauberes Wasser und Anbauflächen kostengünstig verfügbar sind. Sie sind wirtschaftlich unabhängig und fördern ein autarkes Leben. Die Kinder werden in den Refugien in Kooperation mit dem jeweiligen Bildungsministerium des Landes ausgebildet. Sie werden begleitet durch Volontäre und humanistisch orientierte Führungskräfte, sowie Akademische Fachkräfte, die an diesen Orten temporär unterrichten und leben können. Zudem bieten die Marien Refugien für alle Liebhaber des Glaubens und der Meditation eine Auszeit an, um Erholung zu erleben. Ebenso werden Produkte selbst hergestellt und kreativ in Unternehmensstrukturen eingewoben, denn wir wollen unabhängig und frei bleiben.

Warum wir helfen wollen

Kinder warten täglich auf einen Paten

unbesetzte Jobs in Kinderheimen

%

Anstieg der ins Heim kommenden Kinder in den letzten 10 Jahren

In Deutschland gibt es circa 50.000 Heimkinder. Wir empfinden es als äußerst traurig, dass viele dieser jungen Menschen nicht im regelmäßigen Kontakt zu liebevollen, unabhängigen sowie positiven Vorbildern stehen.

Häufig gibt es keine familiäre Bindung und wenn, dann sind diese meist schwer belastet. Die wichtigsten Bezugspersonen sind primär berufstätige Helfer und Therapeuten.

Aus unserer Sicht reichen diese Bezugspersonen alleine nicht aus, um die Kinder in einem solch schwierigen Lebensabschnitt ein wirkungsvolles Leitbild, Visionen und liebevolle Impulse für ihr weiteres Leben zu vermitteln.

In diesem Projekt schaffen wir eine Schnittstelle zwischen hochgradig geeigneten Mentoren und Waisenkindern. Das Projekt wird von professionellen Betreuern sowie Internetexperten unterstützt.

Meine Vision

Bis zur jetzigen Vollendung der Idee Marienrefugien weltweit aufzubauen, war es ein langer, steiniger Weg. Mein Auftrag im Sinne Gottes diese Institutionen im Namen der Jesus Mutter Maria zu erbauen, war als Same vor 10 Jahren gelegt. Nun bin ich berührt und dankbar, dass das Konzept inhaltlich abgeschlossen ist und in die Tat umgesetzt werden kann.

Die Marienrefugien werden weltweite Waisenhäuser sein, die diesen besonderen Kindern ein liebesvolles neues Zuhause geben. Meine eigene Mutter wurde durch einen horrenden „Zwischenfall“ mit 13 Jahren selbst eine Vollwaise und war ihr Leben lang durch diese Erfahrung des existentiellen Verlustes bis zu ihrem Tod stark betroffen. Es war immer ein Teil in ihr leer, der sich ihr ganzes Leben auf die Suche begab, gefüllt zu werden. Sie hatte das Glück, durch ihren Onkel als Tochter übernommen zu werden und bekam somit Ersatzeltern, die sie liebevoll im Familienverbund unterstützten und förderten. Dieses seltene Glück ist vielen Waisenkindern weltweit nicht gegeben, daher werden wir als OLMOMS e.V. mit aller Kraft und Passion dieses Zu Hause für die Kinder erschaffen. Sie werden dort leben und eine exzellente Ausbildung auf Harvard Niveau genießen dürfen. Mit viel Liebe und Fürsorge, Glaube und christlichen Werten in einer Gemeinschaft des Zusammenhaltes sollen sie geschützt aufwachsen können.

Ich hatte meine ersten Erfahrungen mit ehemaligen Heimkindern in meiner Studienzeit in den USA. Als Sprachlehrer arbeitete ich 1979 bis 1980 pro Bono in einem amerikanischen Gefängnis. Ich lernte die Schattenseiten der Gesellschaft kennen, die diesen ehemals Heimkindern und Vollwaisen nie die Wertschätzung ihrer Persönlichkeit vermittelten und liebevolle Aufmerksamkeit schenkten. Die schnelle Unterbringung führte sehr oft in die Kriminalität und somit in den Knast. Viele Verurteilte waren bereits vor ihrer Kriminalität gesellschaftlich verurteilt, sei es durch verstorbene Väter und drogenabhängige Mütter. Statistisch ist ohne den geringsten Zweifel belegt, dass Kinder, die in Heimen aufwachsen, durchschnittlich viermal auffälliger sind als solche, die in normalen Familienverhältnissen leben. Jeder klar denkende Mensch sollte sich bewusst sein, dass relativ stabile Familien -und wirtschaftliche Strukturen einen enorm positiven Einfluss auf die persönliche Entwicklung haben. Dieses Privileg steht den Waisen und Heimkindern in der Regel nicht zur Verfügung.

2002 konzipierte und stellte ich einer der besten Schulen in Liberia fertig. Sie war und ist heute noch auf einem hohen Ausbildungsniveau und übertrifft die besten Privatschulen in diesem Land (Liberia Renaissance Education Complex (www.ourschollliberia.org)). Damals, kurz nach dem verheerenden Bürgerkrieg, der die Bevölkerung dieses afrikanischen Staates um ein Fünftel reduzierte, gab es wenig Hoffnung in der Bevölkerung auf jegliche Verbesserung. Aber durch diese hervorragende Schule wurde eine ganze Stadt wiederbelebt. Die Anzahl der Kinder, die ihre Eltern im Krieg verloren hatten, ging in die Hunderttaussende. Meine Motivation, diese Schule zu erschaffen, basierte auf ein tiefes Verständnis für diejenigen, die nicht das Privileg genossen, mit dem Silberlöffel im Mund geboren zu sein. Ich wollte ihnen wenigstens eine erstklassige Ausbildung ermöglichen. Die ehemalige Präsidentin des Landes, Ellen Johnson Sirleaf, unterstütze das Projekt mit ihrer Aufgabe als Ehrenpräsidentin. Heute kann man, ohne den geringsten Zweifel behaupten, dass dieses Schulprojekt ein Riesenerfolg für Liberia ist. Leider konnte ich im Jahre 2013, durch die Auslieferungshaft in Italien, das Projekt nicht weiter begleiten. Ich bin dankbar, dass sich zur damaligen Zeit ein großherziger Sponsor sich der Weiterentwicklung annahm und sie bis heute weiterführt.

In Italien 2013 bis 2014 in Auslieferungshaft, hatte ich wieder Kontakt zu Straftätern, allerdings nun als Insasse und nicht mehr als Lehrer. Auch in dieser Zeit wurde ich wieder daran erinnert, dass mindestens 80% der Verurteilten aus desaströsen familiären und wirtschaftlichen Verhältnissen kamen. Meine Gedanken formten sich immer mehr, Unterstützung zu leisten.

Es war ein Grundkonzept von sogenannten Frauenhäusern entstanden, in Regionen der Welt, wo die Frauen kaum eine Chance haben, ihre Kinder in geordneten, finanziell abgesicherten Familienverhältnissen aufzuziehen. Als ich 2014 aus Italien entlassen war, setzte ich mich an diese Aufgabe. Sie war weithin unstrukturiert und noch nicht konsequent durchkonzipiert. Über die Jahre bis heute wurde daran gefeilt und gearbeitet, neue Impulse von meinen Kollegen der OLMOMS und meiner Frau nahmen starken Einfluss und die heute vollendete Struktur. Sie sind Profis in ihrem Fach und synthetisierten mit meiner Profession. Unser Weg nach vorne hätte nicht dynamischer und wahrhaftiger sein können. Summa Summarum werden die Marienrefugien erstklassige Waisenhäuser sein. Sie werden nicht einfach ein Ort der verlassenen Kinder, die aufgefangen und weiter vermittelt werden in Pflegefamilien sein, sondern Zentren der Liebe, des Glaubens, der gemeinschaft, des Zuhauses, des Wissens und des Erfolges!

Wir wollen ergänzend Mentorenprogramme aufbauen und anbieten, damit die Waisenkinder in den Genuss von Vorbildern kommen, die weit über ihre professionelle Ausbildung in den Marienrefugien hinaus gehen. Somit haben die Kinder die Chance, auch nach ihren Abschlüssen vollumfänglich von Menschen gefördert zu werden, die ihnen menschlich gut gesinnt sind. Der Erfolg soll mit der Volljährigkeit nicht beendet sein.

Die Zielsetzung der OLMOMS ist es, Gleichgerechtigkeit für die vergessenen und ungeliebten Kinder Gottes zu erschaffen. Wir benutzen bewusst nicht die Gleichberechtigung im Kontext dieser Förderung. Wir wollen die gesellschaftliche Pyramide auf den Kopf stellen, indem wir denen, die keine Chance haben enorme Möglichkeiten eröffnen und ihnen eine christlich inspirierte „Harvard Ausbildung“ ermöglichen!

Die OLMOMS Mitglieder und ihr Netzwerk verfügen über Experten in den folgenden Fachgebieten:

E- Learning, Electronic Learning 

Architektur, Bauwesen, Logistik

Medizin, Ärztliche Fähigkeiten, Erste Hilfe, Medikamente

IT, Webdesign, Social Media Kompetenz und Reichweite

Corporate Sponsorship

Erfahrungen in Entwicklungsländern

Therapeutische Ressourcen

Langjährige Erfahrungswerte im Projektmanagement

 

 

Noch braucht es die Finanzierung dieser Aufgabe für die Welt und wir laden Euch ein, uns dabei zu unterstützen, ganz gleich welcher Betrag für die Umsetzung gespendet wird. Entscheidend allein ist Euer guter Wille und Eure Bereitschaft, denjenigen zu helfen, die von der Schattenseite des Lebens im Licht großartig werden können. Jede noch so kleine Maßnahme hilft.

 

Ich bedanke mich herzlich bei Euch für Eure Aufmerksamkeit und Euren guten Willen,

Euer Florian

 

Wir bedanken uns bei Euch für die wunderbare Bereitschaft, Licht in das Dunkel zu bringen,

Eure OLMOMS

 

 

 

Die OLMOMS steht für Nächstenliebe

Das kleine Blaue Buch half jedem von uns

Bisher wurde das Buch mehr als einhundert tausend Mal verkauft. Mittlerweile gibt es sehr viele Menschen, deren Leben sich positiv entwickelt haben, weil sie sich an den Botschaften von Maria und dem kleinen Blauen Buch orientieren. Wir sehen uns aufgrund unserer eigenen Erfahrungen und den Zeugnissen bestätigt, dass es sich für jeden lohnen kann, sich ausführlicher mit diesem ungewöhnlichen Buch und seinen ermutigenden Botschaften zu befassen.  

OLMOMS fördert weitere Projekte

Wir fördern den Verein Thallion und ihre tiergestützten Therapien, für bedürftige und körperlich, oder geistig beeinträchtigte Kinder. Zudem unterstützen wir den Deutschen Kinderhospizverein, welcher Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung begleitet. Auch Ihre Spende wird diesen Aktivitäten zur Gute kommen.